Kein weiterer Flächenverbrauch

Novelle des Baurechts legt Schwerpunkt auf die Innenentwicklung der Städte

Berlin, 23. Mai 2013 – Ohne Gegenstimme beschloss der Bundestag das Gesetz zur Stärkung der Innenentwicklung von Städten und Gemeinden. Es bildet die Grundlage für ein Umdenken in der Baupolitik. Künftig soll die städtebauliche Entwicklung vorrangig als Innenentwicklung erfolgen. Zudem werden Wälder und landwirtschaftliche Flächen besser geschützt.

Durch ihr individuelles Erscheinungsbild und ihre gewachsene Attraktivität vermitteln Innenstädte und Ortszentren ein Gefühl von Heimat. Die Novelle des Baugesetzbuches schafft für die Kommunen dringend benötigte Erleichterungen, um den Herausforderungen der demographischen Entwicklung gerecht zu werden. Damit wird die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung unterstützt. Der Inanspruchnahme von Flächen auf der „grünen Wiese“ soll ein Riegel vorgeschoben werden.

Zudem muss die Umnutzung von Wald und landwirtschaftlichen Flächen künftig besonders begründet werden. Damit sind diese Flächen besser vor Versiegelung geschützt. Das stärkt die Land- und Forstwirtschaft und beugt der Zersiedelung vor.

Weitere Neuerung des Baugesetzbuches finden Sie hier.